Michael Leesch

Finanzen | Sparen | Investieren | Reisen

10. September 2021
von mleesch
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Finanzblogroll – die neusten Beiträge aus der Finanzszene

Dieser Newsfeed zeigt die laufend neuesten Beiträge der besten privaten Finanzblogs in alphabetischer Reihenfolge an. Inzwischen habe ich hier über 70 80 Finanzblogs aus dem deutschsprachigen Raum mit aufgenommen. Die Übersicht der Beiträge wird mehrmals täglich aktualisiert. Für eine Aufnahme schreiben Sie mir bei Twitter @ac1dmike.

 

22. September 2021
von mleesch
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2 Börsenweisheiten die jeder kennen sollte

Wer sich im Umfeld der Börse bewegt, sei es als Privatanleger oder professioneller Trader, dem sind bestimmt bei passender Gelegenheit Börsenweisheiten zu Ohren gekommen. Stimmen diese überhaupt? Ich selbst konnte bisher mit zwei wichtigen Börsenweisheiten Bekanntschaft machen, die definitiv richtig sind.

Hin und Her macht Taschen leer

Börsenweisheiten

Bild von Darko Djurin auf Pixabay

Hinter dieser Börsenweisheit versteckt sich die Tatsache, dass jeder Kauf- und Verkaufsvorgang Gebühren kostet. Zwar bieten viele Broker, Depotanbieter und Banken niedrige Entgelte an, aber gerade aktive Trader werden diese Gebühren deutlich spüren. Wer ständig Aktien kauft und nach Kursverlusten gleich wieder verkauft oder kleinste Gewinne realisieren will, der zahlt meistens mehr Gebühren an seinen Anbieter als die Sache wert ist.

Darum ist es wichtig sich bei seiner Entscheidung sicher zu sein, sollte man sich für Aktien eines Unternehmens oder für einen ETF-Sparplan entscheiden. Eine langfristige Strategie und Geduld ist hier sehr empfehlenswert. Anleger dürfen sich nicht von Emotionen leiten lassen und sollten das Depot vor dem Kauf der Werte gründlich strukturieren. Buy and Hold sollte besonders bei Börsenneulingen im Vordergrund stehen.

Anleger sollten nur in Unternehmen und Produkte investieren, die sie auch genau verstehen und von denen sie überzeugt sind. Das ständige Hin und Her kostet Transaktionsgebühren und darüber freuen sich nämlich nur die Finanzdienstleister.

Ein fundamentales finanzielles Grundwissen ist deshalb dringend zu empfehlen, damit man nicht nach kurzer Zeit wieder seine Anlageentscheidung bereuen und damit seine Fehlinvestition teuer verkaufen muss. Man kann zwar bei den meisten Brokern kostenlose Aktien- und ETF-Sparpläne anlegen, muss aber für das Auflösen dieser Positionen eine Provisionsgebühr bezahlen.

Time in the market beats timing the market

Man benötigt kein perfektes Timing umd überragende Renditen zu erzielen. Time in the market beats timing the market (Ken Fisher)

Viele Anleger fragen sich wann der richtige Zeitpunkt zum Investieren an der Börse gekommen ist. Viele befürchten genau dann einzusteigen, wenn die Kurse auf einem Allzeithoch sind und demnächst wieder fallen könnten.  Die Suche nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt bringt die Gefahr mit sich, überhaupt nicht an der Börse zu investieren.

Gerade als Börsenneuling ist es zu gut wie nicht möglich, den perfekten Einstieg zu finden. Viel wichtiger ist es überhaupt das Geld an die Börse zu bringen. Nur so kann das Geld beginnen für den Anleger zu arbeiten und für einen Zinseszinseffekt sorgen. Ich selbst investiere nur mit ETF-Sparplänen die einmal im Monat ausgeführt werden.

Wenn ich Glück habe, dann erwische ich einmal den Zeitpunkt an dem die Börse am Monatsersten rückläufig ist. Wenn ich Pech habe, dann sind die Börsenkurse gerade deutlich angestiegen. Aber über einen langfristen Zeitpunkt (10 Jahre und mehr) bin ich mir sicher, dass ich durchschnittlich mit der Entwicklung des Gesamtmarkts besser dran bin als selbst zu versuchen den Markt zu schlagen.

Buy and Hold Stratgie sinnvoller

Von Benjamin Graham stammt der Spruch, dass der größte Feind des Anlegers er wohl selbst sei. Demnach ist es ein dummer Fehler wenn man versucht den günstigsten Ein- und höchsten Ausstiegspunkt zu finden. Ich investiere deshalb passiv und nehme lieber die Vorteile der Buy and Hold Strategie mit.

Welche Börsenweisheiten sind euch bisher untergekommen? Haltet ihr diese für richtig?

 

21. September 2021
von mleesch
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Dividendenaktien von Warren Buffet – das sind die 10 Besten

Warren Buffet ist ohne Frage eine Börsenlegende. Er legt beim Investieren viel Wert auf solide Dividendenaktien. Wenn seine Berkshire Hathaway Investmentgesellschaft in bestimmte Aktien investiert, dann nur in Dividenenaktien von langfristig erfolgreichen Unternehmen. Hier ist die Top 10 Auswahl von Warren Buffets Beteiligungen im zweiten Quartal 2021. Sein Depotwert hat am 31.03.2021 einen Stand von 270,4 Milliarden Dollar.

1. Apple – ISIN US0378331005

Apple ist ein US-amerikanischer Hard- und Softwareentwickler. Desweitern handelt es sich um da bekannteste Technologieunternehmen zu dessen Portfolio Computer, Smartphones, Betriebssysteme sowie Unterhaltungselektronik gehören. Zusätzlich betreibt Apple noch ein digitale Stores für den Vertrieb von Filmen, Serien, Apps und Software (Appstore, iTunes).

Fun Fact: Apple erwirtschaftet pro Jahr Einhundert Milliarden USD Free Cash Flow.

Zu den bekanntesten Produkten zählen unter anderem das iPhone, iPad, iMac, iOS und das MacBook.

  • Dividenden Rendite: 0,6%
  • Dividenden Wachstum (5 Jahre): 10,0 %
  • Dividendensteigerung seit 8 Jahren
  • Dividende 2020: 0,82$

2. Bank of America – ISIN US0605051046

Bei der Bank of America handelt es sich um eine Großbank aus den USA. Sie hat ihren Sitz in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina. Seit dem Jahr 2006 bis jetzt war die Bank teilweise das größte Kreditinstitut in den Vereinigten Staaten.

Die Bank of America gehört seit 2011 zur Liste der global systemrelevanten Banken, die von dem Financial Stability Board geführt wird.

  • Dividenden Rendite: 2,1%
  • Dividenden Wachstum (5 Jahre): 29,2 %
  • Dividendensteigerung seit 7 Jahren
  • Dividende 2020: 0,74$

3. American Express – ISIN US0258161092

Bei der American Express Company handelt es sich um einen der größten weltweit agierenden Anbieter für Finanzdienstleistungen. Der Firmensitz befindet sich in New York. Das Hauptgeschäft von American Express dreht sich im Wesentlichen um Kreditkarten. Aber auch Bank- und Versicherungsgeschäfte werden angeboten.

Im Depot der Dividenaktien von Warren Buffen befindet sich ein Anteil von ca. 8,55 Prozent an American-Express-Aktien. Die ersten Aktien von AmEx sind bereits vor über 20 Jahren in das Depot gewandert.

  • Dividenden Rendite: 1,1%
  • Dividenden Wachstum (5 Jahre): 8,8 %
  • Dividendensteigerung seit 9 Jahren
  • Dividende 2020: 1,72

4. Coca-Cola

Mit der Coca Cola Company befindet sich ein Getränkehersteller aus Amerika unter den 4 beliebtesten Dividendenaktien von Warren Buffet. Coca Cola bezeichnet sich selbst als den größten Getränkehersteller für Erfrischungsgetränke auf der ganzen Welt. Coca Cola gehört mit einer Dividendensteigerung von 59 Jahren zu den Dividendenaristokraten.

Im Sortiment befinden sich über 3900 verschiedene Produkte die in über 200 Länder verkauft werden. Den Verbrauchern am geläufigsten sind sicherlich Coca Cola, Fanta, Sprite, Fuze Tea und Lift. Mit der Cherry Coke hat die Coca Cola Company rein zufällig auch noch das Lieblingsgetränk von Warren Buffet im Sortiment. 7,38% des gesamten Portfolios machen die Aktien des Getränkeherstellers aus.

  • Dividenden Rendite: 3,0%
  • Dividenden Wachstum (5 Jahre): 4,4 %
  • Dividendensteigerung seit 59 Jahren
  • Dividende 2020: 1,64$

Die weiteren besten Aktien im Depot von Warren Buffet

  1. Kraft Heinz
  2. Moodys
  3. Verizon
  4. S. Bancorp
  5. DaVita Healthcare Partners
  6. Charter Communications

Welche der Dividendenaktien von Warren Buffet befinden sich in euren Depot? Setzt ihr auf Einzelaktien oder wie ich lieber auf Geldanlage mit ETF-Sparplänen?

Quelle: finanzen.net und aktienfinder.net

17. September 2021
von mleesch
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Lyxor MSCI World UCITS ETF – Fazit nach 12 Monaten

Mit dem Lyxor MSCI World UCITS ETF habe ich im September 2020 mit der Geldanlage mit ETF-Sparplänen angefangen an der Börse zu investieren. Nachdem nun ein Jahr vorbei ist möchte ich ein kurzes Fazit ziehen und die Entwicklung meiner Geldanlage durch das monatliche Besparen mit einem ETF-Sparplan der ING darstellen. Insgesamt habe ich in dem Zeitraum 01.09.2020 – 30.09.2021 3.921,00 Euro in den Lyxor MSCI World UCITS ETF eingezahlt. Der derzeitige Wert (Stand 17.09.2021) beläuft sich auf 4.239,09 Euro.

Lyxor MSCI World UCITS ETF

Entwicklung des Lyxor MSCI World UCITS ETF nach 12 Monaten

Insgesamt hat sich der Wert um genau 8,00 Prozent, das sind 314,58 Euro gesteigert. Ich denke, dass kann sich für ein Jahr ganz gut sehen lassen. An Dividenden habe ich in dem Zeitraum ca. 20 Euro erhalten. Der Lyxor MSCI World UCITS ETF schüttet die Dividenden 2x im Jahr aus, sodass im Dezember 2021 die nächste Dividendenzahlung ansteht.

Begonnen habe ich mit diesem ETF, da der Lyxor MSCI World UCITS ETF vor einem Jahr bei der ING als einer der wenigen ETFs mit einem kostenlosen Sparplan bespart werden konnte. Inzwischen hat die ING*ING* die Anzahl an kostenlosen ETFs deutlich erhöht, sodass ich ab Oktober 2021 auch noch einen Vanguard FTSE All World mit in das Depot aufnehme und die Sparraten aufteile.

Ausblick in die Zukunft

Ich freue mich sehr über die Entwicklung und werde fleißig weiter meine Sparraten einbezahlen  und mich über hoffentlich steigende Wert und höhere Dividenden freuen können. Zudem möchte ich ab Oktober 2021 die Sparrate erhöhen und zudem noch einen Immobilien-ETF in mein noch sehr überschaubares Depot aufnehmen.

Neben der globalen Abdeckung durch den Lyxor MSCI World UCITS ETF möchte ich dann mein Depot etwas diversifizieren und auch einen Immobilien-ETF mit einer Rate von 50 Euro besparen, da ich leider nicht direkt in eine Immobilie investieren kann bzw. will.

23. August 2021
von mleesch
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Geldanlage mit ETF-Sparplänen – so investiere ich mein Geld

Geldanlage mit ETF-Sparplänen – für dieses Thema interessiere ich mich seit letztem Jahr. Inzwischen habe ich meine Auswahl getroffen und unten in der Tabelle aufgelistet, wie ich mein Geld an der Börse investiere. Durch das Investieren an der Börse durch ETF-Sparpläne erhoffe ich mir einige Vorteile. Ich setze am Anfang zunächst auf ausschüttende World ETFs, solange bis ich die Freibetragsgrenze erreicht habe. Danach werde ich auf ausschüttende Varianten meiner Lyxor und Vanguard ETFs switchen.

Der größte Vorteil für mich als Privatanleger und Börsenneuling ist der, dass ich durch ETFs jeden Monat passiv investieren kann und mich nicht jeden Tag mit der Börse und den Aktien der einzelnen Firmen beschäftigen muss. Weiterhin sind viele ETSs sehr kostengünstig und ich kann die Kosten durch Kaufen und lange Halten (Buy and Hold) dauerhaft niedrig halten.

Eine alte Börsenweisheit besagt ja: Hin und her macht Taschen leer.

Zusätzlich habe ich eine deutlich erhöhte Sicherheit durch globale Diversifikation, da in mit ETF-Sparplänen mein Geld in vielen einzelne Aktien anlege.

Was sind ETFS (Indexfonds)?

Sogenannte ETFs sind börsengehandelte Indexfonds, die man in der Finanzwelt unter der englischen Bezeichnung Exchange Traded Funds (ETFs) kennt. Mit einer Geldanlage durch ETFs haben auch Einsteiger eine einfache und transparente Methode um mit der Geldanlage an der Börse zu beginnen.

Anbieter für ETFs wie Ishares, Blackrock, Amundi oder Lyxor bilden einen ganzen Markt bzw. einen bestimmten Wertpapierindex wie zum Beispiel den MSCI World Index oder auch den Deutschen Aktienindex DAX nach. Anleger können somit in die ganze Weltwirtschaft oder einzelne Bereiche davon investieren.

Steigt der Wert eines solchen Indexes, so erhöht sich auch der Wert der Indexanlage parallel dazu. Das gilt natürlich auch für die andere Richtung wenn die Märkte mal auf Talfahrt sind.

Folgende Überlegungen habe ich angestellt um mit der Geldanlage mit ETF-Sparplänen zu beginnen

Will ich lieber einen thesaurierenden Fonds, der eigenständig die Dividenden regelmäßig reinvestiert oder will ich ständigen Cashflow generieren? Dann wähle lieber einen ausschüttenden ETF.

Wo befindet sich der Sitz des Fonds und wie liquide ist der Fonds am Markt?

Wichtig war mir auch, dass ich die ETFs durch kostenlose Sparpläne oder andere Aktionen so kostengünstig wie möglich besparen kann? Hat mein ETF geringe Tracking-Differenz und sind die Kosten (TER) besonders niedrig? Wie wird der gewählte Markt repliziert – physisch oder synthetisch?

Für die Geldanlage mit ETF-Sparplänen habe ich mich für einen MSCI World ETFs von Lyxor und einen FTSE All World von Vanguard entschieden. Zudem bespare ich noch mit einem kleinen Teil einen ausschüttenden Immobilien-ETF von Ishares, da ich so auch etwas in Immobilien investieren kann.

ETFs Stand 09.09.2021

ETF-NameWKNArt mtl. SparrateSparbeginnWertentwicklung
LYXOR MSCI WORLD U.ETF DLYX0AGAusschüttend350,00 €01.09.2020+ 8,17 %
ISHSIV-E.MSCI EU.QU.F.EOAA12DPMThessaurierend50,00 €16.08.2021- 0,78 %
ISHSVII-CORE S+P500 DLACCA0YEDGThessaurierend100,00 €01.09.2021- 0,58 %
VANG.FTSE A.W. DLAA2PKXGThessaurierend100,00 €01.10.2021-

Die Durchführung der Sparpläne findet über meinen Broker, die ING statt. Dort führe ich mein kostenloses Girokonto und Wertpapierdepot*.

3. August 2021
von mleesch
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Girokonten ohne Grundgebühr – diese Banken haben sie noch

Girokonten ohne Grundgebühr werden fast nicht mehr angeboten. Wer lediglich ein kostenloses Girokonto benötigt, der ist mit den überregionalen Banken aus meiner Übersicht gut aufgehoben. Die preislichen Unterschiede liegen hier meist in den jährlichen Gebühren für die Giro- bzw. Kreditkarte und in der Höhe des Dispo-Zinses. Bei den ersten sieben Banken erhalten Sie ein Girokonto ohne Grundgebühr und eine kostenlose Girokarte und Kreditkarte.

Banken ohne Grundgebühr

  • DKB – Grundpreis/Girocard/Kreditkarte 0 Euro pro Monat Dispozins 6,65 %
  • ING – Grundpreis/Girocard/Kreditkarte 0 Euro pro Monat Dispozins 6,99 %
  • C24 – Grundpreis/Girocard/Kreditkarte 0 Euro pro Monat Dispozins 6,99 %
  • Consors – Grundpreis/Girocard/Kreditkarte 0 Euro pro Monat Dispozins 7,75 %
  • Santander – Grundpreis/Girocard/Kreditkarte 0 Euro pro Monat Dispozins 8,05 %
  • HypoVereinsbank – Grundpreis/Girocard/Kreditkarte 0 Euro pro Monat Dispozins 10,63 %
  • Norisbank – Grundpreis/Girocard/Kreditkarte 0 Euro pro Monat Dispozins 10,85 %

Besonders preiswert ist ein Girokonto immer dann, wenn man es ausschließlich online führt. Das bedeutet, man bekommt seine Kontoauszüge digital zur Verfügung gestellt und nimmt Überweisungen und Lastschriften papierlos online per Online-Banking oder in der App der jeweiligen Bank vor.

Beachten sollte man bei einem niedrigen Grundpreis, ob nicht dringend benötigte Einzelleistungen Extrakosten verursachen. In diesen Fällen ist es besser eine geringe Grundgebühr für das Girokonto in Kauf zu nehmen. Einige Banken verlangen beim Bezahlen mit der Girocard geringe Gebühren die sich mit der Zeit aufsummieren.

Sie können sich von Ihrer Bank das Preis-Leistungs-Verzeichnis (PLF) zukommen lassen und dann ihr Kontoauszüge der letzten Jahre überprüfen, welche Gebühren die Bank von Ihnen verlangt hat.

Mein persönliches Fazit zum kostenlosen Girokonto

Ich persönlich bin vor einigen Jahren von der Postbank zur ING gewechselt. Das Konto kostet mich nichts und ist für meine Bedürfnisse völlig ausreichend. Ich habe jede Menge Möglichkeiten kostenlos Bargeld abzuheben und das Online-Banking über die App ist ausgezeichnet. Zudem kann man bei der ING ganz bequem sein Wertpapierdepot führen und hat viele kostenlose Sparpläne zur Verfügung. Mehr dazu auch im Beitrag über mich.

Ich bin gespannt, wann auch die letzten Banken Geld für die Bereitstellung des Kontos verlangen und wann Girokonten ohne Grundgebühr vom Markt verschwunden sind. Die harten Zeiten für die Banken machen dieses Szenario nicht besonders unwahrscheinlich.

19. Juli 2021
von mleesch
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Meine erste Dividendenzahlung nach 6 Monaten – 15,14 Euro im Juli 2021

In meinem ersten Blogpost möchte ich gleich die Möglichkeit nutzen um von meiner ersten Einnahme durch eine Dividendenzahlung zu berichten. Seit September 2020 bespare ich den Lyxor MSCI.World  ETF (WKN LYD0AG) und habe bis heute insgesamt 2.005,00 Euro eingezahlt.

Pünktlich im Juli 2021 hat der ETF seine halbjährliche Dividende an mich ausgeschüttet. Insgesamt habe ich 15,14 Euro erhalten. Der Lyxor ETF hat eine Ertragsausschüttung von 2,24 Euro pro Stück und zahlt die Dividende zwei mal im Jahr aus. Dies stellt zugleich meine erste passive Einnahme dar, seitdem ich mit der Geldanlage an der Börse angefangen habe.

In der Ertragsabrechnung ist mir aufgefallen, dass von der ursprünglichen Dividende von 18,56 Euro 3,25 Euro Kapitalertragssteuer abgeführt wurde. Dies liegt daran, dass ich vergessen habe bei meiner Bank einen Freistellungsauftrag einzurichten, was ich natürlich umgehend nachgeholt habe.

Die Dividende habe ich zusammen mit weiteren 100,00 Euro direkt wieder per Sparplan zur Mitte des Monats in den ETF reinvestiert. Der MSCI-World ETF von Lyxor ist ein ausschüttender ETF, sodass ich die Dividendenzahlungen selbst wieder investieren muss. Ich bin schon auf die Höhe der nächsten Dividendenzahlung gespannt.

Hier handelt es sich natürlich nur um eine geringe Summe, aber für mich ist es ein Anfang und es macht Laune auf mehr. Neben einer gesunden Reserve an Geldmitteln auf dem Tagesgeld möchte ich langfristig einen Teil meines Geldes für mich arbeiten lassen.

Welchte ETFs bespart ihr so und wie sieht es mit euren Dividenenzahlungen aus? Oder bevorzugt ihr es eher in Einzelaktien zu investieren? Mir persönlich gefällt die einfache Möglichkeit per ETF-Sparplänen an den Weltmärkten teilzunehmen. Mehr darüber könnt ihr auch im Artikel Über mich Über mich nachlesen.